Vielsprachigkeit in Europa: Man spricht französisch

Die ‘Neue Zürcher Zeitung’ führt in “Bekenntnis zur Vielsprachigkeit” ein lesenswertes Gespräch mit Roger Nunn, seines Zeichens Mitarbeiter der Kommission für Sprachpolitik bei der EU: Er verteidigt die Vielsprachigkeit Europas, erklärt geduldig, warum eine ‘lingua franca’ mehr schadet als nutzt und zeigt die Schwierigkeiten einer Sprachpolitik im Spannungsfeld zwischen Fortschritt und angeblichen, globalen Sachzwängen.

Französisch

Sarkozy illustriert seine Vorstellung europäischer Einigung

Die Märkische Allgemeine erinnert daran, dass bei sprachpolitischen Themen gerne auch mal scharf geschossen wird: Vor der französischen Ratspräsidentschaft liegen sich Deutsche und Franzosen in den Haaren: Während Deutsche die schleichende Verdrängung ihrer Muttersprache als eine der Hauptsprachen der EU schon länger beobachten (und fürchten), zögern die neokonservativen Desperados um Nicolas “Débarrasser-de-cette-racaille” Sarkozy nicht, weiter Öl ins Feuer zu pumpen:
„In den Sitzungen sprechen die Vertreter Frankreichs Französisch, gleichgültig ob es eine Übersetzung gibt oder nicht“ oder „Jeder Umstand, der den Gebrauch des Französischen nicht möglich macht, muss ins Protokoll aufgenommen und den französischen Behörden gemeldet werden“ sind die unmissverständlichen Anweisungen an alle (französischen) EU- Diplomaten.

Die Themen werden uns hier also nicht so schnell ausgehen..

Bekenntnis zur Vielsprachigkeit

EU-SPRACHENSTREIT: Man spricht französisch

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